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Skaten in Bochum
'Tief im Westen' verstaubt nicht nur die Sonne, sondern hier kann man durchaus auch ganz nett skaten. Für Anfänger als Übungsplatz
bestens geeignet sind die riesigen Parkplätze rund um das Einkaufszentrum Ruhr-Park. Es sind nach der Geschäftszeit insbesondere am Wochenende immer jede Menge Skater unterwegs (bei denen man sich auch mal Rat
holen kann). Die Plätze sind weiträumig, recht glatt geteert und teilweise abschüssig, so daß man nach Herzenslust seine Technik verbessern kann. Weil dieser Ort gerade am Wochenende stark frequentiert wird, ist
es trotz des eher bescheidenen Ambiente eigentlich nicht langweilig. Probleme machen allerdings manchmal die Mannis, die ihren Manta ueber die Plaetze hetzen. Wer zum Üben eine superglatte Oberfläche braucht
oder auch mal in der half pipe üben möchte, der kann z.B. den Ümminger Teich ansteuern. Neben besagter Pipe befindet sich dort das Rollhockey-Feld der Bochum Lakers - in Sachen glatte Oberfläche unschlagbar.
Wenn es draußen mal wieder ohne Ende kachelt, man aber dennoch an der Technik feilen moechte, kann man abends und am Wochenende ins Parkhaus der Ruhr-Uni (unter dem Audimax) fahren. Auf diversen Etagen gibt es
einen relativ glatten Betonbelag, und die Auffahrrampen sind auch nicht von schlechten Eltern. Aber Vorsicht: Es gibt immer noch vereinzelt Autofahrer! Wenn man die wichtigsten Techniken beherrscht, kann man sich
ins Getümmel rund um den Kemnader See werfen. Der auch von Fußgängern und Radfahrern stark besuchte Rundkurs um den See ist ca. 8 km lang und bis auf ein ca. 500 m langes Stück sehr eben. Leider behindern die
'Bremsen' für Radfahrer auch die Skater - aber man kann ja nicht immer nach Essen an den Baldeneysee düsen... kirchner@aea.ruhr-uni-bochum.de
Skaten von Bochum nach Essen
Start der ca. 4 stündigen Tour (ca. 30 km) von Bochum nach Essen ist das Stauwehr des Kemnader Sees in Bochum. Von hier aus
geht es immer an der Ruhr entlang über Hattingen nach Essen. Das Ziel der Tour ist der Baldeney See in Essen. Diese Strecke ist ein Abschnitt der sogenannten "Kaiserroute" von Paderborn nach Aachen. Auf
dem beschriebenen Abschnitt ist zu 99% glatter Teerbelag und man fährt durch eine wunderschöne Landschaft. Man muß jedoch einige Male die Ruhr auf Autobrücken überqueren (etwas stressig). In Essen-Steele, auch
direkt an einer Brücke, befindet sich übrigens (laut der Zeitschrift Prinz) die beste Eisdiele im Ruhrgebiet, was ich auf jeden Fall bestätigen kann. Die vier Stunden Fahrtzeit beinhalten natürlich ca 45 min
Pausen. Diese Strecke ist hervorragend für Einsteiger geeignet, wenn sie die entsprechende Kondition mitbringen. Die Tour kann aber auch fast jederzeit unterbrochen werden, da die S-Bahn immer in der Nähe der
Strecke Haltepunkte hat ( S3, S6 oder S1/21). Insgesamt eine sehr lohnenswerte Tour. su0279@sx2.HRZ.Uni-Dortmund.DE
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